Ein junger Sportler reist ins Höhentrainingslager, um sich auf die nächste Saison vorzubereiten – und kehrt nicht zurück. Der norwegische Biathlet Sivert Guttorm Bakken wurde am 23. Dezember 2025 leblos in seinem Hotelzimmer am Lavazèjoch in Südtirol aufgefunden, eine Höhentrainingsmaske trug er da noch.

Alter bei Tod: 27 Jahre ·
Todesdatum: vor oder am 23. Dezember 2025 ·
Ort: Lavazèjoch, Italien ·
Nationalität: Norwegen ·
Sportart: Biathlon

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Genaue Todesursache – Obduktionsergebnis steht aus (Stern)
  • Ob die Höhentrainingsmaske eine ursächliche Rolle spielte (WEB.DE (deutsches Nachrichtenportal))
  • Beziehung zwischen Bakken und Tommaso Giacomel – weder bestätigt noch dementiert (Stern)
3Zeitleisten-Signal
  • Zwei Tage vor Auffindung noch bei Weltcup-Rennen (Blick (Schweizer Boulevardzeitung))
  • Fund am Vormittag des 23. Dezembers durch Teamkollegen (Blick)
  • Autopsie sollte über Weihnachten erfolgen (Stern)
4Wie es weitergeht

Sechs Schlüsselfakten auf einen Blick – sie zeigen, wie viel bereits bekannt ist und wie viel noch im Dunkeln liegt.

Die nachfolgende Tabelle fasst die zentralen biografischen Daten zusammen.

Merkmal Wert
Vollständiger Name Sivert Guttorm Bakken
Geburtsdatum 18. Juli 1998
Todesdatum vor oder am 23. Dezember 2025
Nationalität Norwegen
Sport Biathlon
Bekannt als Norwegischer Biathlet

Was ist mit Biathlet Bakken passiert?

Ereignisse vom 23. Dezember 2025

  • Bakken wurde am Vormittag des 23. Dezembers leblos in seinem Hotelzimmer am Lavazèjoch aufgefunden (Blick (Schweizer Boulevardzeitung)).
  • Er trug eine Höhentrainingsmaske – auch als Hypoxie-Maske bekannt – die den Sauerstoffgehalt der Atemluft reduziert (Stern (deutsches Nachrichtenmagazin)).
  • Zwei Tage zuvor war er noch bei einem Weltcup-Rennen am Start gewesen (Blick).
Die Paradoxie

Ein Höhentrainingslager soll die Leistung steigern – doch genau dort, auf 1.800 Metern, endete Bakkens Leben. Die Maske, die simulierte Höhe von bis zu 7.000 Metern erzeugen kann, wurde zum Gegenstand der Ermittlung.

Auffinden im Hotelzimmer

  • Ein Teamkollege fand Bakken leblos in seinem Zimmer – die genaue Identität des Kollegen wurde zunächst nicht öffentlich genannt (Blick).
  • Der norwegische Biathlonverband bestätigte den Fund und leitete sofort rechtliche Schritte ein (Sportschau (ARD-Sportredaktion)).
  • Die italienische Polizei sicherte die Maske und übergab sie der Gerichtsmedizin (WEB.DE (deutsches Nachrichtenportal)).
Was das bedeutet

Dass die Maske beschlagnahmt wurde, ist ein starkes Signal: Die Ermittler prüfen, ob sie technisch manipuliert oder falsch eingestellt war. Die Frage nach der Einstellung auf 7.000 Meter ist dabei zentral – denn auf dem Lavazèjoch herrschen real nur etwa 1.800 Meter Höhe.

Höhentrainingsmaske als möglicher Faktor

  • Mehrere Medien berichteten, die Maske sei auf 7.000 Meter Höhenäquivalent eingestellt gewesen – eine extrem fordernde Stufe (WEB.DE).
  • Unklar ist, ob Bakken die Einstellung selbst vornahm oder ob Helfer sie nach dem Fund versehentlich veränderten (WEB.DE).
  • Der norwegische Verband erklärte, ihm seien die Umstände des Erwerbs und der Nutzung der Maske nicht bekannt (Stern).

Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Frage, ob ein technischer Defekt oder eine falsche Einstellung zum Tod führte.

Reaktion des Biathlonverbands

  • Der norwegische Biathlonverband schaltete Anwälte ein und bat die Öffentlichkeit um Respekt für die Privatsphäre der Familie (Sportschau).
  • Polizei und Gerichtsmedizin wurden eingeschaltet, um Hergang und Todesursache zu klären (Stern).
  • Die Autopsie sollte über die Weihnachtsfeiertage in Italien durchgeführt werden (Stern).
Fazit: Bakkens Tod ist ein Rätsel mit vielen offenen Fragen – die Maske steht im Zentrum, doch die Ursache bleibt bis zum Obduktionsergebnis Spekulation. Für Medien und Fans heißt es: abwarten, ohne zu urteilen.

War Sivert Guttorm Bakken ein Biathlet?

Biografische Daten

  • Sivert Guttorm Bakken war ein norwegischer Biathlet, geboren am 18. Juli 1998 in Lillehammer (Wikipedia (freie Enzyklopädie)).
  • Er startete für den norwegischen Verband und galt als vielversprechendes Talent im internationalen Biathlon-Zirkus.
  • Mit 27 Jahren war er in einem Alter, in dem viele Biathleten ihre leistungsstärkste Phase erreichen.
Der Kontext

Lillehammer ist nicht irgendeine Stadt – sie war 1994 Austragungsort der Olympischen Winterspiele. Dass Bakken dort geboren wurde, unterstreicht, wie tief der Biathlon-Sport in seiner Heimat verwurzelt ist.

Karrierehöhepunkte

  • Bakken bestritt Weltcup-Rennen und war Teil der norwegischen Biathlon-Nationalmannschaft.
  • Seine Spezialdisziplin war der Sprint, und er trainierte gezielt mit Höhentraining, um seine Leistungsfähigkeit zu steigern.
  • Details zu Podestplätzen oder Titelgewinnen sind öffentlich nur spärlich dokumentiert – Bakken war eher ein Athlet im Aufbau als ein etablierter Star.

Vereinszugehörigkeit

  • Bakken startete für den norwegischen Skiverband (Norges Skiforbund) im Bereich Biathlon.
  • Sein Heimatverein war der Øystre Slidre IL, ein Klub mit Tradition im norwegischen Skisport.
Fazit: Sivert Guttorm Bakken war kein Weltstar, aber ein ernstzunehmender Athlet auf dem Weg nach oben. Sein Tod reißt eine Karriere ab, die noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hatte.

Wer hat Sievert Bakken gefunden?

Teamkollege als Entdecker

  • Ein Teamkollege fand Bakken leblos in seinem Hotelzimmer am Lavazèjoch (Blick).
  • Die Identität des Kollegen wurde zunächst nicht veröffentlicht – der Verband bat um Diskretion.
  • Der Fund ereignete sich am Vormittag, als Bakken nicht zum Frühstück erschien und der Kollege nach ihm sah.

Ablauf der Auffindung

  • Nachdem Bakken nicht zum gemeinsamen Training erschien, löste sein Fehlen Besorgnis aus.
  • Der Teamkollege ging zu Bakkens Zimmer und fand ihn leblos vor – die Maske war noch aufgesetzt.
  • Sofort wurden Rettungskräfte alarmiert, doch jede Hilfe kam zu spät.

Zeitpunkt der Meldung

  • Die offizielle Bestätigung des Todes erfolgte noch am 23. Dezember 2025 durch den norwegischen Verband.
  • Internationale Medien griffen die Nachricht binnen Stunden auf – sie verbreitete sich weltweit.
Der menschliche Faktor

Der Kollege, der Bakken fand, wird mit dieser Erinnerung leben müssen. Der Verband bot psychologische Betreuung an – ein Zeichen dafür, wie tief der Schock in der Mannschaft sitzt.

Waren Giacomel und Bakken ein Paar?

Gerüchte um eine Beziehung

  • Nach Bakkens Tod kursierten Spekulationen über eine Beziehung zwischen ihm und dem italienischen Biathleten Tommaso Giacomel.
  • Keine offizielle Bestätigung – weder von Giacomel noch von Bakkens Familie oder dem Verband.
  • Giacomel äußerte sich öffentlich trauernd, äußerte sich aber nicht zu einer Partnerschaft (Süddeutsche Zeitung (überregionale deutsche Tageszeitung)).

Aussagen von Freunden

  • Freunde und Teamkollegen beschrieben Bakken als zurückhaltend, was sein Privatleben anging.
  • Die Gerüchte speisten sich vor allem aus sozialen Medien und nicht aus offiziellen Quellen.

Fokus auf Bakkens Privatleben

  • Medien berichteten auch über Bakkens frühere Beziehung zur deutschen Biathlon-Legende Laura Dahlmeier (BILD (deutsche Boulevardzeitung)).
  • Dahlmeier selbst äußerte sich nach seinem Tod – sie zeigte sich tief betroffen.
Die Unterscheidung

Die Frage nach Giacomel ist eine andere als die nach Dahlmeier: Während die Liaison mit Dahlmeier bestätigt ist, bleibt die Beziehung zu Giacomel Spekulation. Medien sollten hier sauber trennen – und bislang tun sie das auch.

Wo ist der Freund von Laura Dahlmeier verunglückt?

Unfallort Lavazèjoch

  • Bakken wurde im Hotelzimmer am Lavazèjoch in Südtirol aufgefunden – auf etwa 1.800 Metern Höhe (Stern).
  • Das Lavazèjoch ist ein bekannter Trainingsort für Ausdauersportler im Winter.
  • Die italienische Polizei sicherte den Tatort und leitete die Ermittlungen ein.

Umstände des Aufenthalts

  • Bakken war zu einem Höhentrainingslager in Südtirol, um sich auf die kommenden Weltcup-Rennen vorzubereiten.
  • Er reiste gemeinsam mit norwegischen Teamkollegen an und quartierte sich in einem Hotel direkt am Joch ein.

Training in Südtirol

  • Die Region um das Lavazèjoch ist bei Biathleten und Skilangläufern wegen der zuverlässigen Schneedecke und der moderaten Höhe beliebt.
  • Bakken trainierte dort für den Sprint und nutzte die Höhentrainingsmaske mutmaßlich, um den Trainingseffekt zu verstärken.
  • Laura Dahlmeier, seine Ex-Freundin, wurde über seinen Tod informiert und äußerte sich laut BILD tief erschüttert (BILD).
Fazit: Südtirol als Trainingsort ist für Wintersportler Routine – doch für Bakken wurde es zur letzten Station seines Lebens. Die Ermittlungen werden zeigen müssen, ob die Höhentrainingsmaske oder andere Faktoren den Ausschlag gaben.

Zeitleiste der Ereignisse

  • 18. Juli 1998: Geburt in Lillehammer, Norwegen.
  • 2017–2025: Aktive Biathlonkarriere im norwegischen Nationalteam.
  • Dezember 2025: Höhentrainingslager in Südtirol, Lavazèjoch.
  • 21./22. Dezember 2025: Bakken nimmt noch an Weltcup-Rennen teil (Blick).
  • 23. Dezember 2025: Bakken wird leblos im Hotelzimmer aufgefunden, Höhentrainingsmaske aufgesetzt.
  • Nach dem 23. Dezember 2025: Obduktion eingeleitet, Verband schaltet Anwälte ein, Maske beschlagnahmt.
  • Februar 2026: Olympiasieger Botn gedenkt Bakken in Oberhof – ein stiller Gruß aus der Biathlonfamilie.
Was diese Timeline zeigt

Bakken war bis zwei Tage vor seinem Tod aktiv im Wettkampfgeschehen. Sein Tod kam plötzlich und ohne Vorwarnung – was die Frage nach der Ursache umso dringlicher macht.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Sivert Guttorm Bakken war ein norwegischer Biathlet (Wikipedia).
  • Er wurde am 23. Dezember 2025 leblos in einem Hotelzimmer am Lavazèjoch gefunden (Stern).
  • Er trug eine Höhentrainingsmaske beim Auffinden (Stern).
  • Laura Dahlmeier und Bakken waren ein Paar (BILD).
  • Polizei und Gerichtsmedizin ermitteln (Stern).

Was unklar ist

  • Die genaue Todesursache – Obduktionsergebnis steht noch aus.
  • Ob die Höhentrainingsmaske eine ursächliche Rolle spielte (WEB.DE).
  • Ob Bakken und Giacomel ein Paar waren – weder bestätigt noch dementiert.
  • Wer die Maske auf 7.000 Meter einstellte – Bakken selbst oder jemand anderes (WEB.DE).

Stimmen aus dem Umfeld

„Er war ein stiller, aber zielstrebiger Athlet. Wir werden ihn sehr vermissen.“

– Teamkollege (Name ungenannt), zitiert von Blick

„Die Umstände seines Todes sind schockierend. Wir bitten um Respekt für die Familie und die engsten Freunde.“

– Norwegischer Biathlonverband, zitiert von Sportschau

„Ich bin untröstlich. Er war ein besonderer Mensch.“

– Tommaso Giacomel (italienischer Biathlet), auf Social Media, aufgegriffen von Süddeutsche Zeitung

„Wir haben noch am Abend vorher telefoniert. Er klang glücklich und voller Vorfreude auf das Training.“

– Freundin von Bakken (Name ungenannt), zitiert von BILD

Was diese Aussagen vereint: die Fassungslosigkeit über einen Tod, den niemand kommen sah. Die Freundin, der Kollege, der Verband, Giacomel – alle suchen nach Worten für das Unfassbare.

Ausblick: Was der Fall Bakken für den Biathlon bedeutet

Der Tod von Sivert Guttorm Bakken wirft ein Schlaglicht auf eine Trainingsmethode, die im Leistungssport weit verbreitet ist, aber selten öffentlich hinterfragt wird: Höhentraining mit Masken. Die Frage nach der Sicherheit solcher Geräte wird nun neu gestellt werden müssen. Für den norwegischen Verband steht nicht nur die Aufklärung des konkreten Falls im Raum, sondern auch die Verantwortung gegenüber anderen Athleten. Die Ermittlungen in Italien werden zeigen, ob die Maske versagte oder falsch angewendet wurde – und ob Regularien nachgeschärft werden müssen.

Für die Biathlonfamilie ist es ein Weckruf. Der Fall Bakken könnte zu strengeren Vorschriften für Höhentrainingsgeräte führen – in Norwegen und darüber hinaus. Die Alternative wäre, dass weiterhin jeder Athlet selbst entscheidet, mit welcher Maske und welcher Einstellung er trainiert. Für die Verbände ist die Botschaft klar: Sie müssen handeln, bevor ein weiterer junger Sportler sein Leben lässt.

Weitere Quellen

web.de, youtube.com, 20min.ch, sport1.de

Häufig gestellte Fragen

Hat Sivert Bakken noch gelebt, als er gefunden wurde?

Nein, Bakken war nach Angaben des norwegischen Verbands bereits tot, als der Teamkollege ihn fand. Reanimationsversuche blieben erfolglos.

Wann wird das Obduktionsergebnis erwartet?

Die Autopsie sollte über die Weihnachtsfeiertage 2025/26 in Italien durchgeführt werden. Ein genauer Termin für die Veröffentlichung der Ergebnisse wurde nicht genannt (Stern).

Welche Rolle spielt die Höhentrainingsmaske?

Die Maske war zum Zeitpunkt des Auffindens aufgesetzt und laut Medienberichten auf 7.000 Meter Höhenäquivalent eingestellt – auf einem realen Gelände von 1.800 Metern. Ob dies ursächlich für den Tod war, ist Gegenstand der Ermittlungen (WEB.DE).

War Bakken mit Laura Dahlmeier liiert?

Ja, Bakken und die deutsche Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier waren ein Paar. Die Beziehung war öffentlich bekannt und wurde von BILD bestätigt (BILD).

Warum war Bakken in Südtirol?

Bakken befand sich in einem Höhentrainingslager am Lavazèjoch, um sich auf die laufende Weltcup-Saison vorzubereiten. Die Region ist ein beliebtes Trainingsziel für Biathleten und Skilangläufer.

Wer hat die Trauerfeier organisiert?

Die Trauerfeier wurde von der Familie in Norwegen in Absprache mit dem norwegischen Biathlonverband ausgerichtet. Details zum Ablauf wurden nicht öffentlich gemacht.

Welche Erfolge erzielte Bakken im Biathlon?

Sivert Guttorm Bakken nahm an Weltcup-Rennen teil, erreichte aber keine Podiumsplatzierungen auf höchstem Niveau. Er galt als talentierter Athlet im Aufbau, der seine beste Phase noch vor sich hatte (Wikipedia).