
Kaum ein Franchise hat die Popkultur so geprägt wie die Jurassic-Park-Reihe – und kaum eines sorgte zuletzt für so viele enttäuschte Gesichter. Pünktlich zum Kinostart von Jurassic World: Die Wiedergeburt am 2. Juli 2025 stellt sich die Frage: Ist der neue Film die Rückkehr zur alten Größe oder ein weiterer Schritt in die kreative Sackgasse?
Veröffentlichungsdatum: 2. Juli 2025 ·
Regisseur: Gareth Edwards ·
Laufzeit: 134 Minuten ·
FSK: Ab 12 Jahren ·
Hauptdarsteller: Scarlett Johansson, Mahershala Ali, Jonathan Bailey
Kurzüberblick
- Kinostart am 2. Juli 2025 in Deutschland und den USA (berlin.de – Berliner Kinoprogramm)
- FSK 12 in Deutschland (Wikipedia – deutsche Ausgabe)
- Regie: Gareth Edwards (perlentaucher.de – Kulturmagazin)
- Ob Chris Pratt in einem zukünftigen Film zurückkehrt
- Die exakte Handlung des Films wird unter Verschluss gehalten
- Der finale Umsatz des Films variiert je nach Quelle
- Kinostart am 2. Juli 2025 (berlin.de – Berliner Kinoprogramm)
- Deutschlandpremiere am 18. Juni 2025 in Berlin (B.Z. Berlin – Boulevardzeitung)
- Deutsche TV-Premiere: 1. Januar 2026 bei Sky Cinema Premiere (wunschliste.de – TV-Datenbank)
- Der Film endet offen und lässt Raum für Fortsetzungen
- Universal hat künftige Filme nicht ausgeschlossen
- Produzenten deuten auf möglichen Neustart der Reihe hin
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten technischen Daten des Films zusammen.
| Attribut | Wert |
|---|---|
| Veröffentlichungsdatum | 2. Juli 2025 |
| Regisseur | Gareth Edwards |
| Drehbuchautor | David Koepp |
| Hauptdarsteller | Scarlett Johansson, Mahershala Ali, Jonathan Bailey |
| Budget | Ca. 200 Millionen USD (Schätzung) |
| Einspielergebnis weltweit | Ca. 450 Millionen USD (Stand Juli 2025) |
Warum ist Jurassic World Rebirth gefloppt?
Kritiken und Publikumsreaktionen
Die kritische Gesamtlage ist gemischt bis durchschnittlich. Der Film erzielte auf Metacritic – Kritikeraggregator einen Metascore von 50 auf Basis von 55 Kritikerrezensionen. Die deutsche Wikipedia – Lexikon nennt für Rotten Tomatoes einen Kritikerscore von 50 Prozent bei 393 gelisteten Kritiken. Der Nutzerscore liegt mit 5,3 bei 601 Wertungen ebenfalls im Mittelfeld.
Universal Pictures Germany bekommt einen Film, der laut FILMSTARTS – deutsche Kritikplattform der beste Teil der Reihe seit mindestens 28 Jahren ist – aber gleichzeitig von IGN – Spiele- und Filmredaktion als „mediocre“ und zu sehr am ersten Film orientiert beschrieben wird.
Gründe für das Scheitern
Ausschlaggebend sind vor allem zwei Faktoren: fehlende Innovation und Ermüdungserscheinungen des Franchise. Das Einspielergebnis von rund 147,3 Millionen USD am US-Startwochenende klingt zunächst stark, liegt aber unter den Erwartungen – insbesondere im Vergleich zu den Vorgängern der Jurassic-World-Reihe.
Vergleich mit Vorgängern
Das US-Startwochenende von 147,3 Millionen USD (Wikipedia – deutsche Ausgabe) ist zwar der zweitbeste Start innerhalb der Jurassic-Park-Reihe nach dem ersten Jurassic World, doch die Erwartungen waren aufgrund des hohen Budgets (geschätzt 200 Millionen USD) enorm.
Das Publikum hat gelernt, dass jedes neue Jurassic-Prädikat mit den gleichen Versprechungen kommt: mehr Dinos, größere Action – aber immer weniger Überraschung. Für deutsche Kinogänger, die jeden Film der Reihe gesehen haben, ist der Punkt der Sättigung erreicht.
Der Trade-off: Ein Film, der laut FILMSTARTS – deutsche Kritikplattform zwar handwerklich besser ist als die unmittelbaren Vorgänger, aber das Vertrauen des Publikums in die Marke nicht zurückgewinnen kann, weil das Konzept selbst ausgereizt wirkt. Die Implikation: Das Franchise hat ein Glaubwürdigkeitsproblem, das kein technisch solider Film allein lösen kann.
Ist Jurassic World Rebirth sehenswert?
Stärken des Films
Die visuellen Effekte und die Actionszenen sind laut übereinstimmender Kritik die großen Pluspunkte. Gareth Edwards inszeniert mit einer Rückkehr zu den Wurzeln von Jurassic Park, wie er in einem Interview mit Variety betonte. Dazu kommen die schauspielerischen Leistungen der neuen Besetzung um Scarlett Johansson, Mahershala Ali und Jonathan Bailey (perlentaucher.de – Kulturmagazin).
Die Laufzeit von 134 Minuten (Metacritic – Kritikeraggregator) ist für einen Action-Film dieser Größenordnung angemessen und erlaubt es Edwards, Szenen etwas mehr Raum zu geben.
Schwächen des Films
Die Handlung gilt als Schwachpunkt. IGN kritisierte, dass der Film sich zu sehr am Blueprint des ersten Films orientiert, was als mangelnde kreative Eigenständigkeit ausgelegt wird. Auch der Metascore von 50 bestätigt eine durchschnittliche Bewertung.
Für wen lohnt sich der Film?
- Hardcore-Fans des Franchise kommen auf ihre Kosten – vor allem wegen der visuellen Umsetzung
- Gelegenheitszuschauer, die einen unterhaltsamen Actionfilm suchen, werden nicht enttäuscht
- Wer eine echte Weiterentwicklung der Reihe erwartet, sollte die Erwartungen zurückschrauben
Alternativen innerhalb des Franchise
Wer das bessere Gesamterlebnis sucht, dem sei der erste Jurassic Park (1993) oder der erste Jurassic World: Ein neues Zeitalter (2022) ans Herz gelegt – beide werden von Fans und Kritikern deutlich besser bewertet.
Warum wird Jurassic World Rebirth nicht von Chris Pratt angeführt?
Die Abwesenheit von Chris Pratt, dem Gesicht der vorherigen Trilogie, ist ein zentraler Faktor in der Fan-Diskussion. Seine Figur Owen Grady fehlt, was eine Lücke hinterlässt, die Scarlett Johansson als neue Hauptfigur füllen muss. Der Film selbst gibt keine offizielle Erklärung für das Fehlen der Figur, sondern führt eine komplett neue Handlung mit neuen Charakteren ein.
Warum fehlt Chris Pratt in Jurassic World Rebirth?
Grund für Pratts Abwesenheit
Chris Pratt ist nicht im neuen Film zu sehen. Hauptgrund sind nach aktuellen Informationen Terminüberschneidungen und gesundheitliche Probleme. Pratt selbst erklärte in einem Interview mit dem People Magazine, dass er nach der Geburt jedes seiner Kinder eine Lungeninfektion bekommt.
Die Abwesenheit von Pratt ist ein Faktor, der in der Fan-Diskussion immer wieder genannt wird. Er war das Gesicht der Jurassic-World-Trilogie – sein Fehlen hinterlässt eine Lücke, die Scarlett Johansson als neue Hauptfigur füllen muss.
Wie erklärt der Film die Abwesenheit?
Der Film selbst gibt keine offizielle Erklärung für das Fehlen der Figur Owen Grady. Stattdessen wird eine komplett neue Handlung mit neuen Charakteren eingeführt.
Zukünftige Rückkehr?
Die Frage, ob Chris Pratt in einem zukünftigen Film zurückkehrt, bleibt offen. Universal hat keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Sein Gesundheitszustand und sein Terminkalender werden maßgeblich darüber entscheiden.
Das Muster ist deutlich: Ein Film, der ohne seinen größten Star auskommen muss, steht vor einer doppelten Herausforderung – nicht nur die Erwartungen an die Handlung zu erfüllen, sondern auch die emotionale Bindung des Publikums an eine vertraute Figur zu ersetzen. Der Haken: Ohne eine starke neue Identität droht der Film in der Massenwahrnehmung unterzugehen.
Ist Jurassic World Rebirth der letzte Jurassic-Film?
Planung der Filmreihe
Universal hat sich nicht offiziell festgelegt. Die Produzenten deuteten in Statements jedoch auf einen möglichen Neustart der Reihe hin. Der Film endet offen und lässt Raum für Fortsetzungen – ein klassisches Signal dafür, dass das Studio noch nicht abschließen will.
Aussagen der Macher
Gareth Edwards beschrieb den Film als eine Rückkehr zu den Wurzeln von Jurassic Park, was als Hinweis gewertet werden kann, dass die Macher die Reihe neu ausrichten wollen. Die Wikipedia merkt an, dass der Film der zweitbeste Start der Reihe war – ein Grund für das Studio, weiterzumachen.
Mögliche Fortsetzungen oder Neustart
Eine offizielle Bestätigung als letzter Film gibt es nicht. Vielmehr spricht die Branchenlogik für eine Fortsetzung: Das Einspielergebnis von 450 Millionen USD (Stand Juli 2025) liegt unter den Erwartungen, aber über der Profitabilitätsschwelle für einen Neustart mit anderem Konzept.
Für deutsche Kinobetreiber und Verleiher bedeutet diese Unsicherheit eine schwierige Planung: Einerseits ist die Marke Jurassic Park immer noch zugkräftig – andererseits sinkt das Vertrauen in die kreative Richtung. Die Entscheidung über die Zukunft liegt jetzt bei Universal.
Die Frage ist: Reicht ein solides, aber nicht herausragendes Einspielergebnis, um ein weiteres Kapitel zu rechtfertigen? Für Universal steht fest: Ein Neustart ohne konzeptionelle Neuausrichtung wäre wirtschaftlicher Selbstmord.
War Jurassic World Rebirth ein Hit oder ein Flop?
Einspielergebnisse an den Kinokassen
Der Film spielte an seinem US-Startwochenende rund 147,3 Millionen USD ein (Wikipedia – deutsche Ausgabe). Watson berichtet von mehr als 147 Millionen USD in den ersten fünf Tagen in den USA und Kanada (watson.ch – Nachrichtenportal).
Das weltweite Einspielergebnis liegt nach aktuellen Schätzungen bei etwa 450 Millionen USD – bei einem Budget von geschätzten 200 Millionen USD.
Budget und Gewinnschwelle
Bei 200 Millionen USD Produktionskosten plus Marketing muss ein Film dieser Größenordnung etwa 500–600 Millionen USD einspielen, um profitabel zu sein. Die 450 Millionen USD liegen knapp unter dieser Schwelle. Ein Flop im klassischen Sinne ist es nicht – aber enttäuschend für ein Studio, das mit dem ersten Jurassic World über 1,6 Milliarden USD einnahm.
Vergleich mit früheren Jurassic-Filmen
Das geringere Einspielergebnis im Vergleich zu Jurassic World: Ein neues Zeitalter (ca. 604 Millionen USD weltweit) unterstreicht die negative Tendenz. Die Reihe verliert kontinuierlich an kommerziellem Zug.
Kritiker- vs. Publikumsbewertung
Beide Bewertungsgruppen liegen nah beieinander: Metacritic User Score 5,3, Critics Score 50. Das deutet auf einen breiten, aber nicht begeisternden Konsens hin. Der Film ist weder gefeiert noch verrissen – gefährlicher als jedes schlechte Urteil, weil dem Franchise die emotionale Bindung zum Publikum fehlt.
Vorteile
- Beste filmische Umsetzung seit Jahren laut FILMSTARTS
- Starke schauspielerische Leistung von Scarlett Johansson und Mahershala Ali
- Gareth Edwards bringt visuelle Klasse zurück ins Franchise
Nachteile
- Handlung zu sehr an den Ursprungsfilmen orientiert (IGN)
- Fehlende Innovation führt zu Ermüdungserscheinungen
- Einspielergebnis unter den Erwartungen bei hohem Budget
Der Befund: Der Film wird weder zum Kassenschlager noch zum gefeierten Meisterwerk – er bleibt in der Mitte stecken, was für ein Blockbuster-Franchise auf Dauer fatal ist.
Zeitleiste
- : Drehbeginn (offizielle Ankündigung)
- : Erster Teaser-Trailer
- : Deutschlandpremiere in Berlin (B.Z. Berlin – Boulevardzeitung)
- : Kinostart in Deutschland und USA (berlin.de – Berliner Kinoprogramm)
- : Deutsche TV-Premiere auf Sky Cinema Premiere (wunschliste.de – TV-Datenbank)
Bestätigte Fakten
- Kinostart am 2. Juli 2025 in Deutschland und den USA
- Regie: Gareth Edwards
- Drehbuch: David Koepp
- Hauptdarsteller: Scarlett Johansson, Mahershala Ali, Jonathan Bailey
- Laufzeit: 134 Minuten
- FSK: Ab 12 Jahren
Was ist nicht klar
- Ob Chris Pratt zurückkehrt
- Die exakte Handlung des Films
- Exakte Einspielzahlen (je nach Quelle variierend)
- Ob der Film der letzte der Reihe ist
Stimmen zum Film
Ich bekomme nach jedem neuen Baby eine Lungeninfektion.
– Chris Pratt in einem Interview mit dem People Magazine – Unterhaltungsmagazin
Der Film ist eine Rückkehr zu den Wurzeln von Jurassic Park.
– Gareth Edwards (Regisseur) in einem Interview mit Variety – Branchenmagazin
Die entscheidende Frage für das Franchise ist nicht, ob dieser Film gut oder schlecht ist – sondern ob das Publikum nach 30 Jahren und sieben Filmen überhaupt noch die Geduld für ein weiteres Kapitel aufbringt. Für Universal, das mit dem Budget von 200 Millionen USD auf einen globalen Hit gehofft hatte, ist die Lektion klar: Ein klares Nein zu einem vierten Jurassic-World-Film wäre wirtschaftlich riskant, aber ein weiterer uninspirierter Film könnte die Marke endgültig beschädigen. Für deutsche Kinogänger, die zwischen Sky Cinema Premiere (TV-Premiere am 1. Januar 2026) und dem Kinobesuch wählen: Der Film lohnt sich für einen unterhaltsamen Abend – aber nicht für eine lange Hingabe an die Reihe.
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Wer wissen möchte, ob der Film die hohen Erwartungen erfüllt, findet in dieser detaillierte Analyse zu Hit oder Flop eine ausführliche Einordnung.
Häufig gestellte Fragen
Ab welchem Alter ist Jurassic World Rebirth freigegeben?
In Deutschland erhielt der Film eine FSK-Freigabe ab 12 Jahren (Wikipedia – deutsche Ausgabe).
Lohnt sich der Film für Fans der ursprünglichen Trilogie?
Ja, laut FILMSTARTS ist es der beste Teil seit 28 Jahren – aber IGN bemängelt die fehlende Eigenständigkeit. Für Puristen der ersten Stunde: eher mit gedämpften Erwartungen.
Gibt es eine Post-Credit-Szene?
Der Film endet offen, eine Post-Credit-Szene wurde weder bestätigt noch dementiert – typisch für einen Franchise-Film mit Fortsetzungspotenzial.
Wie lange dauert der Film?
Die Laufzeit beträgt 134 Minuten (2 Stunden 13 Minuten) (Metacritic – Kritikeraggregator).
Welche neuen Dinosaurier tauchen auf?
Dies wird unter Verschluss gehalten – eines der wenigen Geheimnisse, die das Franchise noch zu bieten hat. Offizielle Details gibt es nicht.
Wird Jurassic World Rebirth auf Netflix oder Sky zu sehen sein?
Die deutsche TV-Premiere ist am 1. Januar 2026 bei Sky Cinema Premiere geplant (wunschliste.de – TV-Datenbank). Ein Netflix-Start ist nicht bestätigt.
Ist der Film im 3D-Format erhältlich?
Der Film wurde nicht für eine 3D-Ausführung angekündigt – ein weiterer Hinweis auf das geschrumpfte Budget und die veränderten Sehgewohnheiten des Publikums.



